Ich begrüße Sie auf meinen Internetseiten.
Texte und Reproduktionen informieren über meine künstlerische Arbeit.

aktuell:
Beachten Sie die neuen Tafelbilder unter "Malerei" und eine Auswahl kleiner Zeichnungen unter "Zeichnung".

In letzter Zeit sind viele Bilder im kleineren Format (40 x 50 cm oder etwa 50 x 50 cm) realisiert worden. Häufig nenne ich sie einfach "Kleines Malereistück“. In ihnen entwickle ich malerische Strukturen, die Möglichkeiten der malerischen Geste und Komposition simultan in ihrem Zusammenwirken erforschen. Dabei können sich die gestalterischen Entscheidungsprozesse sehr behutsam und lange hinziehen, aber auch sehr schnell und entschieden ablaufen. Damit die Wirkung der meist starken Farbigkeit gesteigert und zugleich auf das Spielfeld der rechteckigen Fläche beschränkt erscheint, habe ich diese Bilder erstmals mit einem schwarzen Schattenfugenrahmen versehen, der als integraler Bestandteil der Malereistücke gedacht ist.

Ende Mai 2010 habe ich das große Atelier in der Mühlenstraße in Detmold aufgegeben. Das letzte Bild, das dort noch entstand, ist "Savanna". Inzwischen ist das alte Atelier in der Moltkestraße reaktiviert worden.

etwas zurückliegend:
Vor einiger Zeit veranlassten mich Kritzelnotizen auf einem Handheld-Computer dazu, diese als Auflagenexemplare auf hochwertigem Zeichenpapier zu drucken. Die immer von der Mitte des Blattes (Bildschirms) ausgehenden, assoziativ geleiteten Skizzen haben durch die relativ geringe Auflösung und die sehr einfache Simulation von Zeichenstiften einen eigenständigen grafischen Charakter, dessen Ausdruckqualität mich fasziniert. Betrachten Sie hierzu eine Auswahl.
Im Sommer 2004 entstanden in Dinard kleine Aquarelle, die eine ganze Serie neuer Bilder einleiteten und an vorherige anknüpften durch ihre vorrangig vertikale Gliederung.
Kurze Kunststoffschnüre werden manchmal auf dem Bildträger verteilt und liefern charakteristische Formen, abhängig von ihren physikalischen Eigenschaften. Die kurvigen Linien wirken so der kompositorischen Strenge entgegen. Ihre plastische Präsenz schließt Flächen ein und aus. So entstehen Anlässe für Malerei. Diese und andere neue Bilder wurden dem Publikum vorgestellt, das an den "Tagen der Offenen Ateliers in Lippe" am 22. und 23. Oktober 2005 den Weg in mein Atelier fand.

Am 8. Juni 2004 ereignete sich ein seltenes Himmelsschauspiel, ein Venusdurchgang. Mit einer Digitalkamera - Zoom auf 200mm gestellt - und einem 15cm-Newtonteleskop mit Kleinbildkamera und SW-Film machte ich ein paar Aufnahmen: Digitalfoto, SW-Kleinbild.
Natürlich erinnerten mich diese Punkt-Scheiben-Konstellationen an einige meiner Malereiobjekte, bei denen Punkte, kleine Kreise vorkommen, die auf einen größeren Kreis gesetzt wurden. Diese "astronomische Dimension" war ja beabsichtigt, z. B. bei
Newton, 2002
Archimedes, 2002 (s.u.)
Vier Zentren (kupfer), 1999
Vier Zentren (vertikal), 1999
Vier Zentren (horizontal), 1999
Vier Zentren (rot), 1999
Vier Zentren (blau), 1999
Plejaden-Konstellation - Die Farbe hat keine Bedeutung, 1993
Vier Kreise, 1985
Im Januar 2006 ist das vierteilige Stück "Galilei" hinzugekommen. Davon abgeleitet, jedoch völlig anders in der Struktur sind die beiden Malereiobjekte "Triop 1" und "Triop 2", die jeweils 28 kleine Kreisspiegel enthalten.

Mit "Archimedes" beteiligte ich mich an einer Ausstellung in Bergkamen: "Die Künstler sind anwesend. Selbstdarstellungen aus der Klasse Timm Ulrichs". 33 Studentinnen und Studenten zeigten ihre Arbeiten. 1976 präsentierte Timm Ulrichs erstmals sieben Studenten seiner Klasse in der Städtischen Galerie "sohle 1". Als Überraschungsgäste für Timm Ulrichs bereitete die Galerie diesmal einen Ergänzungsraum vor, der heutige Arbeiten der damals beteiligten Studenten Fred Nottebrock, Bernhard Sprute und mir zeigt. Im "Fräger-Raum" des Stadtmuseums Bergkamen hing aus diesem Anlass mein vierteiliges Malereiobjekt "Archimedes". Die Ausstellung endete am 31.5.2004.


 

Stand dieser Seiten: Juli 2017
© aller Seiten und der eigenen Werke: Klaus Huneke